Technologie2018-02-18T17:58:39+01:00

Einzigartige Laufzeitkorrektur für ein Klangerlebnis nah am Original

Laufzeitkorrektur

Unsere Lautsprecher besitzen eine einzigartige Laufzeitkorrektur, die von der in Wuppertal ansässigen Firma Brocksieper exklusiv für uns entwickelt wurde.

Warum eine Laufzeitkorrektur zwischen Lautsprecherchassis?

Bei der Laufzeitkorrektur werden die Impulse eines Lautsprechers zeitlich synchronisiert, die nicht baugleiche Chassis in unterschiedlichen Frequenzbereichen wiedergeben. Ein Synchronisationsbedarf besteht dabei zwischen den Chassis im Hochtonbereich und Tief-Mitteltonbereich. Aufgrund ihrer unterschiedlichen Konstruktion legen deren Schallimpulse voneinander abweichende Schallwegstrecken zurück bis sie das Ohr des Hörers erreichen. Hierdurch ergibt sich ein zeitlicher Versatz zwischen dem Hochton- und Tief-Mitteltonbereich.

Das menschliche Hörempfinden nimmt diesen Zeitversatz bereits bei minimalen Abweichungen als nicht natürlich und störend wahr. Die Impulssynchronisation ist daher ein zentrales akustisches Problem, das ein Lautsprecher für die natürliche Klangwiedergabe wirksam lösen muss.

Ausgehend von einem Lautsprechergehäuse mit einem darin aufgenommenen Hochton-Chassis und einem Tief-Mittelton-Chassis, dessen Schallwand gerade, also nicht nach hinten abgeschrägt konstruiert ist, liegen folglich auch die akustischen Zentren beider Chassis in einer voneinander abweichenden Tiefe im Lautsprecher. Die OSIRIS entspricht dieser Lautsprecherkonstruktion. Bei ihr beträgt der Zeitversatz zwischen dem Hochtöner und dem Tief-Mitteltöner exakt 65 Mikrosekunden. In Wegstrecke des Schalls ausgedrückt, machen diese 65 Mikrosekunden eine Distanz von genau 2,21 Zentimeter aus.

Würde keine Zeit- bzw. Impulssynchronisation stattfinden, hätte der Hörer den Hochtonanteil – beispielsweise eines Instrumentes – schon wahrgenommen, während sich der Bass- und Mitteltonanteil noch 2,21 Zentimeter vor dessen Ohr befände. Eine klangliche Abweichung, die beim Hören der Livedarbietung des gleichen Instrumentes nicht vorhanden ist.

Unsere Lösung: Zeitliche Synchronisation auf technischer Basis

Die OSIRIS ist mit einer – wie wir es nennen – „echten“ Laufzeitkorrektur ausgestattet. Durch diese geniale, auf technischer Basis realisierte Synchronisation werden die Impulse beider am Klanggeschehen beteiligten Chassis absolut zeitgleich wiedergegeben. In der Impulsantwort des Lautsprechers lässt sich folglich nicht mehr erkennen, dass zwei Wandler am Klanggeschehen beteiligt sind. Das Ergebnis ist ein vollkommen stressfreier, unaufgeregter, hochauflösender und extrem räumlicher Klang, frei von jeglicher Härte.

Im Gegensatz zu vielen Versuchen, das erkannte Laufzeitproblem durch ein horizontales „nach hinten Versetzen“ der Hochtöner auf oder in dem Lautsprechergehäuse zu lösen, ist bei unserem Verfahren auch der indirekte Schall des Lautsprechers berücksichtigt. Das heißt, auch der nach hinten und seitlich abgestrahlte Schall, der über die Reflektionsflächen eines Raumes zurückgespiegelt wird, erreicht den Hörer gleichermaßen zeitkorrigiert.

Dass der indirekte Schall in manchen Räumen über 70 Prozent des wahrgenommen Klanggeschehens ausmacht, unterstreicht die Bedeutung, das Laufzeitproblem nicht nur für die direkte, nach vorne zum Hörer gerichtete Impulsabgabe, sondern auch im Hinblick auf den reflektierten Schallanteil eines Lautsprechers zu lösen.

Verstärkervorauswahl als Option weiterer Klangverbesserung

Verstärkervorauswahl

Auf der Rückseite der OSIRIS ermöglicht ein Schalter die Vorauswahl zum angeschlossenen Verstärkertyp (Röhrenverstärker/ Transistorverstärker).
Hierdurch passen wir minimal den Frequenzgang oberhalb von acht Kilohertz an, wie es beim Einsatz von Transistorverstärkern vorteilhaft sein kann.